|— Business Know how
|——— Rubrik: Fachbeitraege
|———— Kategorie: Unternehmensfuehrung
Fachbeitrag No. 01026-080227-67
Unternehmenswertermittlung für den Verkauf – Erläuterung von Ertragswert und Substanzwert
Die Unternehmensbewertung, d.h. die Ermittlung eines marktüblichen Preises für eine Firma, kennt im Grundsatz zwei völlig unterschiedlich Verfahren, die als Substanzwert und Ertragswert einer Firma bezeichnet werden. Beide Werte werden hierbei jeweils völlig selbstständig ermittelt.
Der Substanzwert einer Firma ist vereinfacht der Gesamtwert der körperlich vorhandenen Wertgegenstände, die die Firma betriebsüblich zur Verfolgung des Unternehmensinhaltes einsetzt, d.h. z.B. Betriebsimmobilien, Maschinen und Anlagen, Betriebsausstattung, Software, Roh- und Betriebsstoffe, Fertigwaren, Forderungen usw. Die hierfür in der Bilanz rein steuerlich ermittelten Werte, sind hierbei durch marktübliche Werte zu ersetzen, da die (rein steuerlich gebildeten) Bilanzwerte oft nicht den realen Marktwerten entsprechen.
Von diesem Gesamtwert sind die zahlungsrelevanten Verbindlichkeiten der Firma abzuziehen, aber nur dann, wenn diese vom Firmenkäufer im Zuge des Kaufes ganz oder teilweise vom Verkäufer (ablösend) übernommen werden.
Der somit ermittelte Wert ist der Substanzwert einer Firma.
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