Kennen Sie auch so einen
Unternehmer, der ständig neue Geschäftsideen
hat? Die richtig gut sind? Mit denen er auch noch
erfolgreich ist? Wie macht er das eigentlich? Zehn
Wege zur richtigen Denke für visionäre Unternehmer.
· Denken Sie rein-raus,
nicht oben-unten.
Hierarchien bestimmen, Einfluss, Status, Einkommen.
Das ist oben-unten-Denke. Beginnen Sie, sich auf den
Kunden zu fokussieren, d.h. Produkte und Dienstleistungen
auf den Markt rauszudrücken. Das ist rein-raus-Denke.
· Denken Sie Prozess, nicht Abteilung.
Ein Prozess ist eine Gruppe von Aktivitäten,
die ein Kundenbedürfnis erfüllt. Eine Abteilung
ist eine Gruppe von Mitarbeitern mit funktionaler
Verwandtschaft (Einkauf, Produktion, Vertrieb etc.).
Mitarbeiter sollen sich auf den Prozess konzentrieren,
nicht auf funktionale Zuständigkeiten.
· Denken Sie horizontal, nicht vertikal.
Je mehr Hierarchieebenen, desto mehr Lethargie und
Bürokratie. Bleiben Sie flach, dann bleiben Sie
automatisch in Sichtkontakt der Mitarbeiter, die die
Arbeit erledigen und Kundenkontakt haben.
· Denken Sie Teamführung, nicht individuelle
Führung.
Kein Reengineering kann etwas daran ändern, dass
Verantwortung auf der Organisationsspitze ruht. Aber
es kommt darauf an, wie Autorität und Macht verteilt
sind. Der Hauptverantwortliche sollte öfters
seine oberen Führungskräfte in strategische
Entscheidungen miteinbeziehen.
· Denken Sie ermächtigen, nicht kontrollieren.
Übertragen Sie Verantwortung auf Ihre Mitarbeiter,
aber erziehen Sie sie auch, Rechenschaft abzulegen.
· Denken Sie schneller, günstiger, zufriedener.
Drei Fragen sollten Ihre Diskussionen dominieren:
Wie können wir schneller unser Ziel erreichen?
Bei weniger Aufwand? Mit höherer Kundenzufriedenheit?
· Denken Sie Brücken, nicht Mauern.
Abteilungen stehen für Rigidität und Tunnelblick.
Bilden Sie Teams abteilungsübergreifend und lassen
Sie sie auch abteilungsübergreifend berichten.
· Denken Sie Netzwerk, nicht Pyramide.
Sehen Sie Ihr Unternehmen als eine Sammlung überlappender
Informations-Netzwerke (ähnlich dem Internet).
Dann können Sie eine anpassungsfähigere
Struktur gestalten als bei einer Pyramide. Dann geht
es primär nicht um das Befolgen von Anweisungen,
sondern um den Austausch von Informationen.
· Denken Sie Bleistift, nicht Kuli.
Die Struktur Ihres Unternehmens ist niemals endgültig.
Passen Sie die Verantwortlichkeiten den Herausforderungen
an, nicht umgekehrt.
· Denken Sie Kulturwandel, nicht schrittweise
Verbesserung.
Wenn Sie neue Märkte erschließen wollen,
gehört dazu auch ein Umdenken, was Ihr Unternehmen
tut und wie es das tut. Das erfordert Mut. Haben Sie
den?
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